Bayrische Straße

QB Quartier am Hauptbahnhof

Städtebaulicher Ansatz

Das Quartier am Hauptbahnhof strebt eine Revitalisierung im Sinne einer beispielhaften Bebauung, die als Anreiz einer weiteren städtebaulichen Entwicklung für das gesamte Umfeld dienen soll. Die Lage ermöglicht durch direkten Kontakt zum neu belebten Hauptbahnhof eine optimale Grundlage der städtebaulichen Neuorientierung.

Die Neubauten stehen auf der zweigeschossigen Tiefgarage, welche als teilweise sichtbarer Sockel die maximal überbaubare Fläche nutzt. Dieser gegen die Topografie arbeitende Sockel verläuft an der Grundstücksgrenze im Nord-Westen auf Nullniveau. Durch das nach Süden und Osten abfallende Gelände tritt der Sockel mit maximal einem Meter über Null in Erscheinung. Er ebnet damit das Quartier und setzt es vom Straßenraum ab, was eine Trennung vom öffentlichen Bereich erzielt.

Die Bauvolumen, ergeben sich aus der umgebenden Bebauung ermittelten Dichte und Gebäudehöhe. Daraus ergeben sich zwei in Ihrer Kubatur identische Baukörper die zueinander gedreht und gespiegelt in sich greifen. Die Fluchten angrenzender Bestandsgebäude der Bernhardstraße und Zeilenbebauung der Bergstraße werden aufgenommen. Im Norden rückt der Baukörper in Anlehnung des Postgebäudes an die Baugrenze zum öffentlichen Bereich. Dort schließt er das Quartier auf der gesamten Breite und mindert somit die vom Hauptbahnhof ausgehende Schallentwicklung.

Das teilweise rückspringende Dachgeschoss setzt eine dynamische Akzentuierung und ist je Gebäude mit zwei individuell gestalteten Penthouses versehen. Die Eingangsbereiche im Erdgeschoss sind ebenfalls durch Unterschnitte modelliert und markieren die Zugänge.  

Im Norden tritt der Wohnungsbau mit dem städtischen Umfeld in Dialog. Er nutzt die vom Hauptbahnhof zur Post belebten Flächen mit den im Erdgeschoss zur Bayrischen Straße geöffneten Gewerbe-/Büroeinheiten.   

 

Architektonische Gestaltung / Fassaden

Die auf dem Sockel stehenden Gebäude sind in ihrer Kubatur kompakt.  In den ersten vier Geschossen handelt es sich um durchgesteckte Drei- bis Fünfraumwohnungen, die auf Grund Ihrer Anordnung und Ausrichtung ein Höchstmaß an Qualität und Ausnutzung bieten. Diese, einer einheitlichen Struktur unterliegenden Wohnungen, können optional mit einem Kamin ausgestattet werden.

Großzügige Öffnungen in der Fassade von geordneter Struktur erhalten durch vorspringende französische Balkone und in den Baukörper geschnittene Loggien an Dimension und Tiefe. Gleichzeitig dienen die mit gläsernen Schiebeelementen versehenen Loggien der Schallreduzierung im Innenraum und als geschützter Wintergarten.

 

Freiraumkonzept

Der Sockel bindet beide Baukörper in eine Gesamtanlage ein. Diese nutzen die teilweise intensivbegrünten Gemeinschaftsbereiche in der Mitte des Quartiers.  Dort haben sowohl die Bewohner wie Nutzer der Gewerbe- / Büroeinheit des nördlich gelegenen Baukörpers gleichwertige Nutzung dieses neutralen halböffentlichen Bereichs.

Der südlich gelegene Baukörper bietet den im Erdgeschoss gelegenen Wohnungen die Nutzung großzügiger privater Terrassen- / Gartenbereiche, die pro Einheit zugeteilt sind.

Nach außen hin sitzt der nördliche Baukörper bündig an der Grundstücksgrenze und bildet im Nordwesten durch den Vorsprung von der Fluchtlinie eine städtebaulich prägnante Kante. Die restlichen an den öffentlichen Bereich grenzenden Schnittstellen sind auf dem Hochplateau mit einer durchlaufenden Baumreihe getrennt, welche die umgebende Bepflanzung aufgreift. Diese gewährleistet neben einem geschlossenen äußeren Bild auch eine Sichtschutzbarriere für die im Erdgeschoss liegenden Wohnungen.

 

Wirtschaftlichkeit / Nachhaltigkeit

Die Ebnung durch den Sockel bietet die Grundlage einer wirtschaftlichen Bauweise. Die beiden Baukörper erleichtern durch ihre identische Struktur und Flexibilität Änderungen im Planungs- und Bauprozess. Neutrale Raumgrößen bieten unterschiedlichen Nutzergruppen geeigneten Wohnraum in 39 Wohneinheiten. Die Gemeinschaftsbereiche auf dem Quartier fördern die Kommunikation und bilden den Anreiz einer harmonischen Nachbarschaft, die sich positiv auf die Umgebung auswirkt. Auch die Erschließung über Zwei- / Dreispänner lässt überschaubare Nachbarschaftsgefüge entstehen.

 

Erschließung / Stellplätze

Die fußläufige Haupterschließung der Anlage erfolgt von der westlich gelegenen Bergstraße über Rampen, die auf das erhöhte neue Nullniveau führen. Von dort aus gelangt man über die Außenanlagen und Freibereiche zu den Treppenräumen, die mit einem Aufzug versehen, einen barrierefreien Zugang zu allen Wohnungen ermöglicht.

Eine weitere Zuwegung befindet sich in Form einer Treppe im Nordosten zwischen Neubau und Bestand. Diese vermeidet lange Wege und bildet eine zielstrebige, fußläufige Erschließung des Quartiers aus Richtung des Hauptbahnhofs für Besucher und Bewohner.

Kraftfahrzeuge nutzen die von der Bayrischen Straße in Norden angeschlossene 2-geschossige Tiefgarage, welche neben Mieterkellern und Technikräumen über zwei Geschosse Platz für 138 Stellplätze bietet. Diese stellen die geforderte Anzahl für den Neubau und den Bestand sicher.  Mit abfallendem Gelände erhebt sich die Tiefgarage und ebnet damit einerseits das Areal und bietet ausreichend Außenwandfläche für eine natürliche Belüftung. Die beiden Tiefgaragengeschosse sind ebenfalls an die Treppenräume und Aufzüge angeschlossen.

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